Dezember 2011
Naspa übernimmt
Schulpatenschaften
Verträge mit sechs
Schulen im Westerwaldkreis unterzeichnet
Montabaur. Wirtschaft und Schule ziehen an einem Strang:
Im Rahmen der Initiative „Schulpatenschaften“ arbeitet die Nassauische
Sparkasse (Naspa) im Westerwald künftig noch enger mit weiterführenden Schulen
aus der Region zusammen.
Dieser Tage wurde das Projekt „Schulpatenschaften“ mit
der Unterzeichnung der ersten sechs Verträge offiziell besiegelt. Unterstützt
werden die Kooperationen durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz in
Zusammenarbeit mit dem regionalen Arbeitskreis Schule- Wirtschaft Montabaur.
„Schule und Wirtschaft kommen schon seit langem
zusammen“, erläuterte Ernst Carstensen, Leiter des Arbeitskreises
Schule-Wirtschaft Montabaur. „Nun wird die Vereinbarung mit Inhalten gefüllt“,
so Marie Konrad, Projektleiterin Schule-Wirtschaft bei der IHK Koblenz, die
sowohl die Nassauische Sparkasse als auch die beteiligten Schulen zu diesem
zukunftsorientierten Schritt beglückwünschte. „Wir möchten die Früchte
miternten , die Frau Konrad ausgesät hat“, bedankte sich Richard
Hover, Geschäftsstellenleiter der IHK Montabaur, für deren Engagement. Vor fünf
bis sechs Jahren sei die Situation am Ausbildungsmarkt noch eine andere gewesen.
„Heute suchen die Betriebe händeringend nach qualifizierten jungen Leuten.
Die Demographie hat stärker und schneller zugeschlagen als vermutet“, so
Hover. In seinen Ausführungen begrüßte er den Ausbau der Schulpatenschaften
im Westerwaldkreis, welche allen Beteiligten nur Vorteile bringe. Die Schüler
frühzeitig in Sachen Ausbildung und Berufswahl zu motivieren sei klug und
richtig, betonte auch Landrat Achim Schwickert, der ebenfalls zur
Vertragsunterzeichnung in die Räumlichkeiten der Naspa Montabaur gekommen war.
Im Beisein der Leiter der Finanz-Center der Naspa - Bernd Nöllgen
(Montabaur und Wirges), Hans Jung (Rennerod) und Marcel Pitton (Westerburg) –
unterzeichneten nun die Verantwortlichen die Verträge. Stellvertretend für das
Mons-Tabor-Gymnasium in Montabaur nahm Rektor Fritz Mohr diesen wichtigen
Schritt in die Zukunft vor. Für die Realschule Rennerod unterschrieb
Schulleiterin Gabriele Comes und für die Theodor-Heuss-Realschule plus in
Wirges der neue Schulleiter Kai Liebe. Für die drei Westerburger
Bildungseinrichtungen kamen die entsprechenden Fachlehrer. So wurde die
Berufsbildenden Schule durch Kurt Schüler, das Konrad-Adenauer-Gymnasium durch
Jutta Meurer und die Realschule plus durch Sabine Gans vertreten.
„Mit dem intensiven Kontakt zu den Schulen können wir
einen Beitrag für die Förderung von jungen Menschen vor Ort leisten. Und das
kommt natürlich unserer Region zu Gute. Vielleicht können wir den ein oder
anderen auch für den Bankberuf begeistern und so qualifizierte Auszubildende für
die Naspa gewinnen“, sagte Karin Paffhausen, Leiterin für das
Privatkundengeschäft der Naspa im Westerwald, abschließend. Für die Schulen
entstehen mit den Patenschaften zahlreiche Vorteile. So stehen praxisnahe
Unterrichtseinheiten im Bereich Ökonomischer Bildung und Einblicke in die
Arbeitsabläufe und Tätigkeiten in einem Naspa Finanz-Center auf dem Programm.
Neben Praktika für Schüler, die das Unternehmen bereits langjährig anbietet,
werde künftig auch ein Training zur Online-Bewerbung für die Patenschulen
angeboten.
Betriebe und Schulen, die Interesse an einer noch
engeren Zusammenarbeit haben, können sich gerne an die Projektleiterin
Schule-Wirtschaft bei der IHK Koblenz, Marie Konrad, Telefon 0261 106-166,
E-Mail: konrad@koblenz.ihk.de, wenden.
Die Nassauische Sparkasse (Naspa) in Wiesbaden ist mit
einer Bilanzsumme von 11,8 Milliarden Euro eine der größten Sparkassen
Deutschlands. Ihr Geschäftsgebiet umfasst neben den kreisfreien Städten
Wiesbaden und Frankfurt vier Landkreise in Hessen (Rheingau-Taunus, Hochtaunus,
Main-Taunus und Limburg-Weilburg) sowie zwei Landkreise in Rheinland-Pfalz
(Westerwald und Rhein-Lahn). Auf der Gesamtfläche von rund 4.200 km² leben annähernd
2 Millionen Menschen. Die Naspa beschäftigt rund 2.130 Mitarbeiter; zwischen 60
und 70 junge Menschen bildet sie jährlich zu Bankkaufleuten aus. In ihrem
Geschäftsgebiet unterhält sie derzeit 147 Finanz-Center, 20 Private
Banking-Center und drei Firmenkunden-Center.
Über ihre 1989 gegründete Stiftung „Initiative und
Leistung“ hat die Naspa mit 13,1 Millionen Euro insbesondere Projekte aus
Kunst, Kultur und Jugendförderung in ihrer Region unterstützt.
Weitere Informationen über die Naspa auch unter:
www.naspa.de , www.twitter.com/ihrenaspa
und bei facebook http://de-de.facebook.com/pages/Wiesbaden-Germany/Naspa/199064878598?v=info