Rhythmen
und Tänze der Welt beenden
„Tage
der Begegnung“
Rennerod, 26.09.2011- Wie bunt die Kulturen der
Welt sind, das wurde bei der mitreißenden Veranstaltung „Rhythmen und Tänze
der Welt“ in der Westerwaldhalle Rennerod deutlich. Damit fanden die zweiten
„Tage der Begegnung“ einen gelungenen Abschluss.
Mehr als 400 Besucher sahen ein kurzweiliges Bühnenprogramm,
das Jugendlichkeit mit Tradition verknüpfte und mit starkem Beifall belohnt
wurde. Durch das Programm führte Anne Riebel, die gekonnt die Akteure und ihre
Darbietungen vorstellte. Eröffnet wurde der Abend von den Minis des Sportclubs
Westernohe.
„Let´s dance“ war mit insgesamt 70 Kindern,
Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von neun bis 26 Jahren angereist
und begeisterte das Publikum mit faszinierenden Choreographien, mit
schwungvollen Darbietungen in tollen Kostümen.
Danach folgte der Auswahlchor
der Realschule Rennerod, der aus rund 40 talentierten Sängerinnen aus den
Klassen sieben bis zehn besteht und von Walter Meyer geleitet wird. Sein
musikalischer Streifzug begann mit „Adiemus“ von Carl Jenkins und machte mit
„Hand in hand with a friend“ von Lorenz Maierhofer das Motto der
Begegnungstage hörbar. Besonderen Beifall gab es für „Ich gehör nur mir“
aus dem Musical „Elisabeth“ (Solistin: Theresa Burth), und für eine Überraschung
sorgte der Sprechgesang „Fuge aus der Geographie“. Es folgten weitere
bekannte Melodien, unter anderem „We are the world“, die allesamt mit
Begeisterung vorgetragen wurden.



September
2011
Bericht
zur Ausstellung „Tatort Rheinland-Pfalz“
Rennerod.
Am Dienstag, den 20. September 2011, besuchte die Klasse 9b der Realschule
Rennerod mit den Lehrerinnen Frau Benner und Frau Misch im Rahmen der „Tage
der Begegnung“ die Ausstellung zur Neonazi-Szene „Tatort Rheinland-Pfalz“
im katholischen Pfarrheim Rennerod. Unter der Leitung von Frau Mars wurde die
Klasse mit dem Thema Rechtsradikalismus in Rheinland-Pfalz konfrontiert. In der
Ausstellung ging es unter anderem um das Vorgehen der NPD, um „Rechts Rock“,
das „Drei-Säulen-Konzept“ und um Symbole und Stylecodes der rechtsextremen
Szene. Die Neuntklässler/innen erfuhren beispielsweise, dass sich
Rechtsradikale alten Runenzeichen (z.B. die Sieg-Rune)bedienen, aber auch
Symbolen, wie die Wolfsangel oder Triskele. Sie benutzen außerdem Zahlencodes,
wie zum Beispiel die 88, die für Heil Hitler steht und verwenden bestimmte
Markennamen für ihre Wiedererkennung, wie unter anderem Lonsdale
oder Consdaple.
Nach
kurzen Erklärungen zu den einzelnen Ausstellungstafeln, durfte die Klasse sich
selbstständig im Pfarrheim umsehen, um dann gezielte Fragen auf einem
Arbeitsblatt zu beantworten. Gegen Ende der Ausstellungsbesichtigung wurden den
Schülerinnen und Schülern Kurzfilme gezeigt, die von Gleichaltrigen gedreht
wurden. Die Filme stellten die Gefahren des Rechtsradikalismus an Schulen und im
Freizeitbereich dar. Wer mehr zu diesem Thema erfahren wollte, konnte sich zusätzliche
Informationsbroschüren mitnehmen.
Ein Bericht von Svenja Nöcker
(9b)